Über mich

KINDHEIT & JUGEND

Das Licht der Welt erblickte ich am 1.4.1962 im Severinsklösterchen zu Köln. Aufgewachsen bin ich in Köln-Sürth. Mein Vater arbeitete als Technischer Angestellter bei der Firma Linde, wie fast alle in unserem Ort, der in den 70er Jahren von Köln eingemeindet wurde. Meine Mutter, eine gelernte Damenschneiderin, stammt aus der Niederlausitz/Brandenburg und war Mitte der 50er Jahre in den Westen gekommen. In unserer Familie spielte das Engagement in Vereinen immer eine große Rolle. Mein Vater liebte sein „Dorf“ und war in der Dorfgemeinschaft und Karnevalsgesellschaft aktiv, organisierte Feste, sang im Chor, kegelte.

Ich besuchte nach der Grundschule das Irmgardis-Gymnasium in Köln-Bayenthal, war dort Schulsprecherin. In meiner freien Zeit engagierte ich mich in der evangelischen Jugendarbeit.

STUDIUM & BERUFSSTART

Nach dem Abitur studierte ich Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Münster und legte 1988 das Magisterexamen ab. Eigentlich wollte ich als Journalistin, am liebsten beim Radio, arbeiten. Doch es kam alles ganz anders…

Ich bewarb mich auf eine Stellenausschreibung in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Dort hieß es „Liberale Organisation sucht Pressereferenten“. Dahinter verbarg sich die FDP-Parteizentrale in Bonn. Ich zögerte zunächst, ob ich den Job annehmen und mich politisch festlegen sollte. Doch war der Eintritt in die FDP seitens der Geschäftsführung keine Bedingung. Echt liberal eben! Mein oberster Chef war damals Otto Graf Lambsdorff. Er hat mich sehr geprägt, weil er sowohl für die soziale Marktwirtschaft als auch für eine konsequente Bürgerrechtspolitik stand. Die 90er Jahre in Bonn waren eine spannende Zeit, weil die Entwicklung rund um die Deutsche Einheit große Aufbruchsstimmung mit sich brachte. Zehn Jahre später entschied ich mich, dem Umzug der Regierung nach Berlin nicht zu folgen und in Köln zu bleiben. Ich bekam zwei Kinder, und ich zog mit meiner Familie 2002 nach Erftstadt.    

POLITIK

In Erftstadt fand dann auch mein Einstieg in die aktive Politik statt. Die Mitglieder der FDP Erftstadt nahmen mich sehr freundlich auf, was mich sehr motivierte, so dass ich fortan meine freie Zeit zu einem großen Teil der Kommunalpolitik widmete.

2004 wurde ich in das erste Mal in den Erftstädter Rat gewählt. Stadtentwicklungs- und Sozialpolitik waren von Anfang an meine Schwerpunkte und liegen mir bis heute am Herzen.

2005 kandidierte ich das erste Mal für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis Euskirchen/Rhein-Erft-Süd. Meine Parteifreunde waren der Meinung, dass ich auch das Zeug  für die „große Politik“ hätte. Unterstützung bekam ich auch von der Euskirchener FDP und so klappte es dann 2009 mit dem Einzug als Abgeordnete in den Deutschen Bundestag in Berlin. Ich kann mich noch gut an den bewegenden Moment erinnern, als ich am Tag nach der Wahl in Berlin ankam und vor dem Reichstag stand. Meine politischen Schwerpunkte lagen in der Gesundheits-/Sozial und Europapolitik. Die Arbeit als Bundestagsabgeordnete hat mich sehr erfüllt. Die Interessen der Menschen meines Wahlkreises auf Bundesebene zu vertreten, habe ich sehr ernst genommen. Diese Aufgabe hätte ich gern länger wahrgenommen. Doch leider verspielten Partei- und Fraktionsführung in Berlin den grandiosen Wahlsieg, so dass die FDP 2013 aus dem Bundestag flog. Da ich auch während meiner Berlin-Zeit weiter dem Stadtrat angehörte, betrieb ich weiter Kommunalpolitik.

BERUF

Als meine Kinder klein waren, arbeitete ich freiberuflich als Journalistin und PR-Beraterin. Kitas in den 90er und 2000er Jahren waren überwiegend nur Halbtageseinrichtungen. Das war schwer vereinbar mit einem Vollzeitjob. Nach dem Abschied aus dem Deutschen Bundestag habe ich von 2015 bis 2017 die Kommunikationsabteilung an der Universität Witten/Herdecke geleitet. Heute bin ich als Wissenschaftliche Referentin der Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth MdL in Düsseldorf tätig.

FAMILIE

Meine beiden inzwischen erwachsenen Kinder sind mein ganzes Glück. Bei ihrer Erziehung war mir folgender Grundsatz wichtig: Zwei Dinge sollten Eltern ihren Kindern geben: Wurzeln und  Flügel. Meinen Eltern gegenüber bin ich dankbar, weil sie mir die Freiheit bei der Schul- und Berufswahl gelassen haben. Sie gaben mir aber auch mit, „wenn Du diesen Weg gehst, dann musst Du es aus eigener Kraft schaffen.“  Familienleben ist mir sehr wichtig, insbesondere füreinander da zu sein, sich zu kümmern. Freunde verstehe ich als wertvolle Erweiterung der Familie. In Erftstadt habe ich viele Freunde gefunden, aber auch meine „alten“ Freundschaften aus Schulzeit und Studium pflege ich.

POLITIK IST MEINE LEIDENSCHAFT

Oft werde ich gefragt, wie einem denn Politik Spaß machen könnte? Ich kann nur sagen,  es macht Spaß, Lösungen zu finden und Lebensbedingungen vor Ort mitzugestalten. Die FDP Erftstadt ist eine wirklich nette Truppe. Uns verbinden liberale Grundüberzeugungen von: Freiheit, Verantwortung, Toleranz und Weltoffenheit. Wir wollen etwas bewegen und Erftstadt voranbringen. Natürlich ist Politik häufig auch mühsam, wenn zum Beispiel ein Kompromiss schwierig erscheint, oder unterschiedliche Interessen aufeinander prallen. Aber Politik ist nicht so, wie sie in Talkshows erscheint, dass alle übereinander herfallen und man den anderen nicht ausreden lässt. Denn grundsätzlich muss jede demokratische Partei zur Zusammenarbeit mit anderen demokratischen Parteien in der Lage sein. 

WARUM ICH BÜRGERMEISTERIN VON ERFTSTADT WERDEN WILL?

Ich stelle mich zur Wahl als Bürgermeisterin, nicht weil ich etwas werden will, sondern weil ich gestalten möchte. Seit 16 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik, vier Jahre durfte ich die Interessen unserer Stadt als Bundestagsabgeordnete in Berlin vertreten. Ich verfüge über viel politische Erfahrung und habe auch beruflich einiges erreicht. Ich möchte all mein Wissen und Können zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger Erftstadt einbringen: Erftstadts Chancen nutzen!