Erich Schramm und Hans Kadner waren engagierte FDP-Kommunalpolitiker, die viel für Friesheim bewirkt haben. An ihre Tradition will Helmut Herb anknüpfen (im Bild ganz rechts). Er kandidiert in Friesheim für die FDP bei der Stadtratswahl. Bei einem Rundgang gemeinsam mit Bürgermeisterkandidatin Gabriele Molitor und der FDP-Stadtratsfraktion wurden verschiedene Orte aufgesucht, die für die Zukunft des Ortes relevant sind. Da ist zum einen das Gelände am Friedhof, wo an der Landesstrasse Richtung Niederberg-Borr-Scheuren ein neuer Lebensmittelmarkt entstehen soll. An der Gemarkung kamen die FDP-Politiker mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch, die allesamt wissen wollten, wann der Nahversorger endlich nach Friesheim kommt.

„Wenn es nach der FDP gegangen wäre, wäre der Weg für den Lebensmittelmarkt schon vor drei Jahren frei gewesen. Doch stand die FDP damals allein im Rat. Die FDP-Fraktion fand die damalige Idee hervorragend einen Supermarkt mit Seniorenwohnen zu kombinieren, da Einkaufsmöglichkeiten und kleinere Wohneinheiten in Friesheim Mangelware sind“, informierte Gabriele Molitor. Deshalb sei es nun umso wichtiger dass die Stadt Erftstadt Baurecht für die Fläche schaffe, damit der Projektentwickler, der sich mit dem Discounter Netto bereits vertraglich geeinigt hat, den Bau starten kann. Zweite Station war die Weiße Burg, wo wenig vorangeht mit Ausnahme, dass vor einiger Zeit Bäume gefällt wurden. Eine weitere Stelle, wo ebenfalls nichts vorangeht, befindet sich am Hans-Kadner-Platz. Hier plant die Stadt schon seit langem, ein Sechs-Familienhaus mit erschwinglichem Wohnraum zu erstellen. Bei einem kurzen Abstecher zum  Dorfgemeinschaftshaus „Altes Gasthaus“ zeigte sich die dringend notwendige energetische Sanierung.

Der Ortsrundgang machte deutlich, „Friesheim soll wieder im Focus stehen“, sagt Helmut Herb. Er möchte, dass die Probleme und Wünsche der Friesheimerinnen und Friesheimer eine starke Stimme im Erftstädter Rat bekommen.