Darüber, wie es an der Spitze der Stadt in Zukunft weitergehen soll, haben die Erftstädter Liberalen konkrete Vorstellungen. Sie schlagen für die Nachfolge von Bürgermeister Volker Erner die 58-jährige Gabriele Molitor vor. Die Chefin von Stadtratsfraktion und Stadtverband stellt sich für dieses Amt zur Wahl, weil sie all ihre politische Erfahrung und ihr persönliches Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt einbringen will.


Seit 2004 gehört Molitor dem Stadtrat an, von 2009 bis 2013 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Im vergangenen Herbst übernahm sie von Dr. Hans-Eduard Hille (der das Amt 44 Jahre ausübte) den Vorsitz der Stadtratsfraktion. Den Stadtverband leitet sie seit 2007.

„Ich bin mit meiner Familie seit 2002 in Liblar zu Hause und schätze an Erftstadt die Vielfalt seiner Ortsteile und die schöne Landschaft drumherum. Ich lebe gern hier und fühle mich für mein Umfeld mitverantwortlich. Deshalb engagiere ich mich in der Kommunalpolitik. Erftstadt hat viele Chancen, die allergrößte ist die Ansiedlung des Campus der Technischen Hochschule Rhein-Erft. Ich möchte dafür sorgen, dass dieses Projekt zu einem Erfolg für alle in Erftstadt wird. Außerdem wird die Gewinnung neuer Gewerbeflächen zur Schaffung von Arbeitsplätzen wichtiger, einerseits als Kompensation für den Braunkohleausstieg, andererseits wegen der Auswirkungen der Corona-Krise. Die Corona-Pandemie hat unser Leben vollkommen durcheinander gebracht. Die Folgen sind noch gar nicht absehbar, aber zu erahnen. Das wichtigste Sanierungsprojekt der Stadt ist die Modernisierung des Schulzentrums Lechenich. Gute Lern- und Lehrbedingungen für alle Kinder und Jugendlichen in der Stadt sind ein Zeichen der Wertschätzung ihnen gegenüber. Ein vernünftiger Klimaschutz und Mobilität, die die Bedingungen einer ländlich geprägten Kommune mit vielen Pendlern und älteren Menschen berücksichtigt, soll mit zu den Schwerpunkten für die nächsten fünf Jahre zählen.“